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Eine Schule in Sambia
Endlich ist das neue Schulgebäude fertig! Am 26. November 2010 wurde es im Rahmen einer Feier eingeweiht. Wir von Hilfe für Afrika e.V. gratulieren Dir, lieber Marco Sardella, für die tolle Arbeit und freuen uns, dass wir dich und dein Team dabei unterstützen konnten, den Kindern eurer Schule bessere Lernmöglichkeiten zu schaffen.
Vorgeschichte: Als Nasrin Siege im Sommer 2007 nach Südtirol auf Einladung des OEW auf Lesereise ging, lebte sie im Haus der Solidarität in Brixen. Hier traf sie Luzi Lintner, die viele verschiedene Projekte in Lateinamerika und auch dieses Projekt in Sambia durch Spenden und eigenem Engagement unterstützte. Am 5. Februar 2008 erreichte uns die traurige Nachricht, dass Luzi Lintner während ihres Projektbesuchs in Bolivien tödlich verunglückt ist. Die von Luzi Lintner ins Leben gerufenen bzw. unterstützten Projekt müssen weiter laufen und wir von Hilfe für Afrika e.V. werden das Schulhaus-Projekt in Sambia finanziell unterstützen. Nähere Informationen zu den einzelnen Projekte von Luzi Lintner können bei der OEW angefordert werden: OEW, Vintlerweg 22, 39042 Brixen, Tel. 0472/833950, Das Schulhaus-Projekt in großflächigen Armenvierteln. Durch die große Entfernung zur Schule und die Armut ist es vielen Kindern nicht möglich, eine Schule zu besuchen. Besonders betroffen davon sind vor allem die vielen Aids-Waisen. Die Lebenssituation dieser Kinder ist oft sehr problematisch. Viele leben bei ihren Großeltern oder bei anderen Verwandten, die sich bereits um ihre eigenen Kinder nicht ausreichend kümmern können oder krank und alt sind. Der Projektträger vor Ort ist Marco Sardella, ein Laienmissionar aus Mailand. Er hat, zusammen mit weiteren Freiwilligen 2005 ein halbfertiges Haus in einem Armenviertel gekauft und es zur Schule umgebaut. Inzwischen ist der Schulbau abgeschlossen und z.Z. werden hier 150 SchülerInnen – die meisten sind Waisen - von der 1. bis zur 7. Grundschulklasse kostenlos unterrichtet. Der Projektträger vor Ort kümmert sich darum, den Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen, sie in ihrer Freizeit zu betreuen, ihre Familien einzubeziehen und zu begleiten, besonders in Krankheitsfällen. Die SchülerInnen bekommen in der Schule auch eine tägliche Mahlzeit. Um eine kontinuierliche Ausbildung zu gewährleisten, sind vor allem Schulmaterialien für Kinder und Honorare für LehrerInnen notwendig.
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